Bis zu 300 Menschen lassen sich Tag für Tag im Corona-Testzentrum im Pfarrheim von Mesum testen, das Apothekerin Stefanie Peschke vor einigen Tagen eröffnet hat. Hier kann man sich mit dem PoC-Antigen-Schnelltest schnell, unkompliziert und kostenlos auf eine mögliche SARS-Covid 19-Infektion testen lassen. Die CDU-Stadträte Marlen Achterkamp, Andree Hachmann und Claudia Reinke sowie Kreistagsmitglied Dieter Simon und die Landtagsabgeordnete Andrea Stullich sind daher gerne der Einladung von Frau Peschke gefolgt, um sich das Testzentrum anzusehen und sich über Erfahrungen und Ablauf der Testungen zu informieren.
„Die sogenannten Bürgertestungen mit Schnelltests können einmal pro Woche kostenlos in Anspruch genommen werden“, erläuterte die Apothekerin. „Sie bietet den Anreiz für die Bevölkerung, sich testen zu lassen, damit unerkannte und asymptomatische Corona-Infizierte frühzeitig erkannt werden."
Wer einen solchen kostenlosen Schnelltest im Pfarrheim machen möchte, muss lediglich vorab einen Termin vereinbaren, am besten online oder telefonisch über die Johannes-Apotheke, die notwendigen Unterlagen, sowie seinen gültigen Ausweis mitbringen, und schon geht’s in die Testkabine. „Hier nehmen wir überwiegend einen Abstrich aus der Nase, bei Wunsch auch aus dem Rachen und in 10 Minuten ist alles erledigt“, erklärt Stefanie Peschke den Ablauf, „anschließend untersuchen wir dann die Probe. Ist das Testergebnis negativ, händigen wir einen zeitlich befristeten Nachweis darüber aus und die Bürgerinnen und Bürger können diesen dann je nach Bedarf einsetzen.“ Das Ergebnis erhalten sie im Laufe der nächsten Stunde per E-Mail oder in Papierform an der „Fenster-Ausgabe“ am Pfarrheim. Für den Fall, dass der Schnelltest positiv ausgefallen ist, sollten Betroffene sofort Kontakte vermeiden und zuhause bleiben. Um das Ergebnis zu überprüfen, muss zeitnah ein PCR-Test erfolgen, der direkt vom Testzentrum veranlasst wird. "Wenn auch dieser Test positiv ausfällt, wird man vom Gesundheitsamt in Quarantäne geschickt, damit keine weiteren Ansteckungen erfolgen können", erläuterte die Apothekerin. Auch bei einem Negativtest sei es wichtig, auch weiterhin die Hygieneregeln strikt zu beachten.
Wer das Testzentrum besucht, darf keine Symptome haben. "Für diese Fälle kann man einen Selbsttest unter anderem in der Apotheke kaufen", so Stefanie Peschke.
"Die Möglichkeit, im Pfarrheim wohnortnah getestet zu werden, ist ein großer Gewinn für den Südraum", waren sich Mesums CDU-Politiker einig. "Je mehr Menschen getestet werden, um so mehr Infizierte ohne Symptome werden erkannt, und die Gefahr, Corona weiterzubereiten, sinkt. So kann das Virus besser und zielgenauer bekämpft werden."

http://www.johannes-apotheke-mesum.de/

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